Viele Verlage und Buchhändler merken es: Literatur wird immer weniger in gedruckter Form gekauft. Viele Texte sind bereits im Internet verfügbar und immer öfter gibt es Lesestoff sogar exklusiv im Netz.

Auch im Bereich der christlichen Literatur ist das nicht anders. Christliche Gedichte oder Kurzgeschichten erscheinen immer seltener in Buchform, weil einfach die Absatzzahlen immer weiter sinken. Größere Verlage können das noch einigermaßen auffangen, aber kleinere Verlage bekommen schon ihre Probleme.

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Gedichte zu veröffentlichen ist schon fast ausgeschlossen, es sei denn man ist bereits ein etablierter Schriftsteller oder man stellt sein Buch auf eigene Kosten im Selbstverlag her bzw. bei einem Book on demand Anbieter. Auch die gedruckten Auflagen sinken immer weiter. Auflagen von über 5000 Stück lassen sich eigentlich nur noch mit bereits sehr bekannten Autoren realisieren. In der Regel dürfte man als unbekannter Autor schon mit einer Auflage von 1000 zufrieden sein.

Doch lässt sich dieser Trend noch umkehren? Das Internet wird sicher noch weiter wachsen und ist noch lange nicht an seiner Wachstumsgrenze angelangt. Doch immer noch gibt es Perlen auf dem Büchermarkt, die man eben nur in gedruckter Form und nicht anders erhält. Hier gilt es also aufmerksam zu bleiben.

Und nach wie vor wird es immer den Leser geben, der einfach ein gedrucktes Buch dem Internet klar vorzieht und auch in Zukunft immer noch dem gedruckten Buch treu bleiben wird. Auch gibt es sicherlich kreative, neue Formen der Literatur, die wieder dafür sorgen können, dass die Absatzzahlen von Büchern wieder ansteigen werden. Hier gilt klar, dass dies nur mit hoher Qualität und Exklusivität zu erreichen sein wird.